Es dampft und brutzelt...
Hallo Claudia und Andre
Ich hoffe es geht euch gut. Seit dem letzten Samstag sind wir in Mae Sot. Da wir in unserem Guesthouse Zugriff aufs Internet haben, werden Rolf und ich während unseres Aufenthaltes hier, die Gelegenheit nutzen und uns öfters mal zu Wort melden. Bevor ihr mehr über unser neues zuhause und unsere Jobs erfahrt, muss ich noch einige Gedanken zu unserem Bangkokaufenthalt loswerden. Ich werde mich jedoch auf die wichtigsten Themen beschränken:
Dass ich den lukullischen Genüssen erlegen bin, dürfte euch und wahrscheinlich auch den meisten Mitlesern hinreichend bekannt sein. Wer die Thai-Küche kennt, der kann sich vorstellen, dass hier für mich das kulinarische Paradies auf Erden ist... An jeder Strassenecke dampft und brutzelt es aus den Töpfen und die köstlichsten Düfte steigen einem in die Nase… und dies 24 Stunden am Tag. Dazu gib es vielleicht noch zu sagen, dass die Thais als notorische Esser gelten. Man sagt, dass sie fast immer irgendetwas essen oder falls dies einmal nicht der Fall ist, dann denken sie sicherlich darüber nach, was sie als nächstes essen könnten.
Rolf und ich verköstigten uns in Bangkok zumeist in den kleinen Strassenküchen, von denen sich eine an die andere reiht. Die Küchen bestehen aus nicht viel mehr als einem grossen Wok, neben dem die Rohmaterialien ausgelegt sind und aus ein paar Tischen und Stühlen für die Gäste. Nebst dem, dass hier Köstlichkeiten für ein Taschengeld zu haben sind, gibt es auch immer jede Menge zu erleben und zu beobachten…
Ich genoss gerade Schälchen duftender Köstlichkeiten, als mir eine Plastiktüte vor die Nase gehalten wurde: „dwenty Baht“. Das war zwar nicht gerade viel aber wer, um Himmels Willen, konnte von mir erwarten, dass ich ihm ein Säckchen halb verfaulter Bambussprossen abkaufen würde, wo ich doch gerade… ich winkte dankend ab! Doch hinter mir tat sich was: „feed the elefant“ war die Aufforderung und bevor ich mich richtig umdrehen konnte, reckte sich mir ein kleiner Rüssel entgegen. Naja, der kleine war zwar super herzig, aber dass Baby-Elefanten als Touristenattraktion, nächtens durch Bangkoks Grossstadt-Dschungel gejagt werden, wollte ich dann doch nicht unterstützen.
Die Gäste in Garküchen sind vielfältig. Neben vielen Einheimischen auch einige unverfrorene Touristen wie wir… meine Tischnachbarin, eine Thai, der es offensichtlich nicht genug an Chili im Reis war. Ich staunte nicht schlecht, als sie sich einen dicken Klumpen der Paste schnappte und diesen, ohne mit der Wimper zu zucken, auf Stirn, Nase und Kinn verrieb! Allein vom Zusehen kamen mir die Tränen. Hmm, für irgendwas muss diese Prozedur ja gut sein. Vielleicht ein natürliches Heilmittel gegen Stirnhöhlenvereiterung? Oder etwa die Alternative zu Botox? Da bin ich wohl dem Geheimnis der ewigen Jugend auf die Spur gekommen! Ihr könnts ja bei Gelegenheit mal selbst ausprobieren.
So, da ich morgen früh raus muss, geht’s ein andermal weiter…
Grüsse aus dem Königreich der Genüsse.
Alex.
Ich hoffe es geht euch gut. Seit dem letzten Samstag sind wir in Mae Sot. Da wir in unserem Guesthouse Zugriff aufs Internet haben, werden Rolf und ich während unseres Aufenthaltes hier, die Gelegenheit nutzen und uns öfters mal zu Wort melden. Bevor ihr mehr über unser neues zuhause und unsere Jobs erfahrt, muss ich noch einige Gedanken zu unserem Bangkokaufenthalt loswerden. Ich werde mich jedoch auf die wichtigsten Themen beschränken:
Dass ich den lukullischen Genüssen erlegen bin, dürfte euch und wahrscheinlich auch den meisten Mitlesern hinreichend bekannt sein. Wer die Thai-Küche kennt, der kann sich vorstellen, dass hier für mich das kulinarische Paradies auf Erden ist... An jeder Strassenecke dampft und brutzelt es aus den Töpfen und die köstlichsten Düfte steigen einem in die Nase… und dies 24 Stunden am Tag. Dazu gib es vielleicht noch zu sagen, dass die Thais als notorische Esser gelten. Man sagt, dass sie fast immer irgendetwas essen oder falls dies einmal nicht der Fall ist, dann denken sie sicherlich darüber nach, was sie als nächstes essen könnten.
Rolf und ich verköstigten uns in Bangkok zumeist in den kleinen Strassenküchen, von denen sich eine an die andere reiht. Die Küchen bestehen aus nicht viel mehr als einem grossen Wok, neben dem die Rohmaterialien ausgelegt sind und aus ein paar Tischen und Stühlen für die Gäste. Nebst dem, dass hier Köstlichkeiten für ein Taschengeld zu haben sind, gibt es auch immer jede Menge zu erleben und zu beobachten…
Ich genoss gerade Schälchen duftender Köstlichkeiten, als mir eine Plastiktüte vor die Nase gehalten wurde: „dwenty Baht“. Das war zwar nicht gerade viel aber wer, um Himmels Willen, konnte von mir erwarten, dass ich ihm ein Säckchen halb verfaulter Bambussprossen abkaufen würde, wo ich doch gerade… ich winkte dankend ab! Doch hinter mir tat sich was: „feed the elefant“ war die Aufforderung und bevor ich mich richtig umdrehen konnte, reckte sich mir ein kleiner Rüssel entgegen. Naja, der kleine war zwar super herzig, aber dass Baby-Elefanten als Touristenattraktion, nächtens durch Bangkoks Grossstadt-Dschungel gejagt werden, wollte ich dann doch nicht unterstützen.
Die Gäste in Garküchen sind vielfältig. Neben vielen Einheimischen auch einige unverfrorene Touristen wie wir… meine Tischnachbarin, eine Thai, der es offensichtlich nicht genug an Chili im Reis war. Ich staunte nicht schlecht, als sie sich einen dicken Klumpen der Paste schnappte und diesen, ohne mit der Wimper zu zucken, auf Stirn, Nase und Kinn verrieb! Allein vom Zusehen kamen mir die Tränen. Hmm, für irgendwas muss diese Prozedur ja gut sein. Vielleicht ein natürliches Heilmittel gegen Stirnhöhlenvereiterung? Oder etwa die Alternative zu Botox? Da bin ich wohl dem Geheimnis der ewigen Jugend auf die Spur gekommen! Ihr könnts ja bei Gelegenheit mal selbst ausprobieren.
So, da ich morgen früh raus muss, geht’s ein andermal weiter…
Grüsse aus dem Königreich der Genüsse.
Alex.

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