Montag, Dezember 12, 2005

Wir verlassen Bangkok

Salut zaeme

na dann "Prost" und lasst uns darauf trinken, dass kuenftig euer Bus von schmorenden Kabeln verschont bleibe.

Bevor ich euch unser neues zuhause vorstelle, nochmals einen kurzen Rückblick…
Rolf und ich genossen Bangkok sehr, neben vielem Anderem, hat mich der Wat Phra Kaeo auch beim zweiten Besuch sehr beeindruckt.






















Viele Thais pilgern zum Wat Phra Kaeo um den Emerald Buddha (den smaragdenen Buddha) zu verehren. Überhaupt sind wohl zwei Figuren in Thailand allgegenwärtig:
Buddha und der König.
Es gibt fast kein Privathaus, kein Geschäft oder Restaurant, in dem nicht mindestens eine Buddha-Figur und ein Bild des Königs oder der Königsfamilie zu finden ist.

Zur Zeit läuft der König dem Buddha wohl den Rang ab… am 5. Dezember feierte nämlich König Bhumipol Adulyade seinen 78. Geburtstag. Während der Tage davor wurde die ganze Stadt in der Farbe des Königshauses (Gelb) geschmückt und noch mehr Bilder des Monarchen wurden aufgehängt. Ja, die Thais lieben und verehren ihren König sehr...










Für uns war nebst der Stadt, die sich auf ein grosses Fest vorbereitete, noch eines spürbar: da am 5. Dezember Feiertag war, strömten viele Thais nach Bangkok um den Festivitäten beizuwohnen. Offensichtlich hatten sich alle in unserem Hotel einquartiert. Am Frühstücksbuffet ging es zu und her wie Nachts in Bangkoks Vergnügungsviertel Patpong.

Ein Teil der Bevölkerung Bangkoks tat es uns gleich und fuhr in den kühleren Norden. So hatten wir Glück, dass wir noch eines der begehrten Bustickets ergattern konnten. Am Abend ging es dann zusammen mit einem Strom von anderen Fahrzeugen zum Bus-Terminal. Kurz vor unserem Ziel war Stillstand. Wir hatten zwar genügend Zeit eingeplant, doch unser Taxi-Fahrer war nicht gerade erpicht darauf , den halben Abend im Stau zu stehen und so setzte er uns samt Sack und Pack auf die Strasse. Seine Geste deutete uns die Richtung die wir einschlagen sollten… und tschüss. Da wir nebst unserem eigenen Reisegepäck noch Kleinigkeiten wie Schulbücher und Laptops bei uns hatten, war der gut bepackte Rolf wenig erfreut über den folgenden Fussmarsch durch Markt und Menschenmassen. Am Busbahnhof warteten wir zusammen mit hunderten Reisenden auf unseren Bus. Hier war wohl mit grösseren Verspätungen zu rechnen, doch weit gefehlt: in der typisch ruhigen Thaimanier, ging hier alles durch und durch organisiert von statten. Nach einer mehr oder weniger ruhigen Fahrt, kamen wir pünktlich, morgens um 5.30 Uhr in Mae Sot an.